Konzentrationstrainingsgruppe

Für Schulkinder bis ca.12 Jahre

mit Auffälligkeiten im Bereich der Aufmerksamkeit und Ablenkbarkeit, Impulsivität und/ oder Hyperaktivität oder auch AD(H)S.Gemäß Heilmittel/ Ergotherapie:Verordnung im Rahmen der sensomotorisch-perzeptiven Behandlung EN1 unter Einbeziehung von Hirnleistungstraining (3-5 Kinder pro Gruppe, 20 bis max. 40 Einheiten)

Bei Hyperkinetischen Störungen F90:
a) sowohl bei einfacher Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung F90.0
b) als auch bei Hyperkinetischer Störung des Sozialverhaltens F90.1

Unter Berücksichtigung folgender therapeutischer Ziele:
1. Verbesserung der kognitiven Funktionen
2. Entwicklung und Verbesserung von Problemlösestrategien
3. Entwicklung und Verbesserung von Handlungsplanung
4. Verbesserung der Selbstregulation
5. Verbesserung von Ausdauer und Belastungsfähigkeit
6. Entwicklung und Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens und der zwischenmenschlichen Beziehungen
7. Verbesserung der fokusierten Aufmerksamkeit im Gruppensetting

Wir kombinieren unser Konzentrationstraining mit Bausteinen aus 5 Trainingsprogrammen, die sich in folgender Form bewährt haben:
1. aus dem Therapieprogramm nach Lauth-und-Schlottke
2. aus dem Marburger Konzentrationstraining (MKT)
3. aus dem Therapieprogramm für Kinder und Jugendliche mit hyperkinetischen Störungen und oppositionellem Verhalten (THOP)
4. aus dem ergotherapeutischen Trainingsprogramm für Kinder mit AD(H)S nach Winter/ Arasin (ETP und Elterntraining) 2012
5. Attentioner

Unser multimodaler Ansatz wurzelt in unserer Erfahrung, dass die meisten Kinder erst nach einer längeren Phase von ungünstigen Problemfaktoren und Interaktionen in ihrem Kontext zu uns in Behandlung kommen. Wir haben uns dementsprechend gefragt, wie wir enttäuschte, leistungsverweigernde, bis hin zu schulmüden Kindern wieder zu Motivation und Lernbereitschaft verhelfen können.

Soziales Kompetenz-Training

Für Kinder von 7 bis 11 Jahren

Dieses Gruppenangebot soll sozial unsichere Kindern (mit ängstlichen oder oppositionellen Verhaltensauffälligkeiten) unterstützen, Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren und zu entwickeln, die als sozial kompetent gelten, aber auch die eigene Wesensart vom Kind selbst und von seinem Umfeld annehmen kann.

Hierfür braucht es die prozessbegleitende Elternarbeit und die flankierende Mitarbeit der LehrerInnen als wichtigen Wirkfaktor. In der Gruppe fließen nach dem Wunstdorfer Konzept kognitive, emotionale und sensomotorische Schwerpunkte mit ein. Die Kinder erfahren und erproben sich in ihrer Bewegungssteuerung und Kraftdosiedrung, in Selbst- und Fremdwahrnehmung, im Erkennen und Ausdrücken von angenehmen und unangenehmen Gefühlen, sich mitteilen und verstanden werden, in der Art des Auftretens, hin zu mehr Selbsteinschätzung und Selbstsicherheit.

Sie erproben auch, eigene Spielideen zu entwickeln, eigene Wünsche und Bedürfnisse angemessen äußern, Handlungen und Spiele der anderen Kinder zu verstehen. Im Rollenspiel können sie erfahren, was es braucht, um empathisch zu sein, wie sie Freundschaften aufbauen und pflegen können, und wie sie Probleme und Konflikte lösen lernen, sich selbst zu regulieren und unangemessenes Verhalten anderer stoppen zu lernen.

Aber auch für sich und andere Verantwortung übernehmen lernen, um schließlich ein kooperatives und respektvolles Miteinander eingehen zu können. Für Kinder mit tiefgreifenden autistischen Entwicklungsstörungen eignen sich gestalterisch-kreative Einzelarbeiten in der Gruppe und stehen indikativ im Vordergrund.

"FIT"-Gruppe für Senioren

Aktiv bleiben mit bewegungsreicher Hockergymnastik, integrativem Hirnleistungstraining und Gemeinschaftsspielen.